August 2026
„Lächeln, Emotionen und schöne Erinnerungen – besondere Momente
im Monat der Kinder”
Der Monat Juni war voller Emotionen und Freude für die Kinder und Eltern des Kindergartens Kindergarten St. Ursula Caransebeș. Zwei wichtige Ereignisse prägten diese Zeit: die Feier des Internationalen Kindertages am 1. Juni sowie das Abschlussfest des Kindergarten- und Schuljahres.
Anlässlich des Internationalen Kindertages organisierte unser Kindergarten eine Reihe von Freizeit- und Bildungsaktivitäten für die Kinder. Mit großer Begeisterung nahmen sie an interaktiven Spielen, Wettbewerben und Aktivitäten im Freien teil und genossen einen besonderen Tag voller Lächeln und guter Laune. Die Veranstaltung fand auch in Anwesenheit der Eltern statt, die sich mit Freude an den Aktivitäten beteiligten und so zu einer herzlichen, festlichen und emotionalen Atmosphäre beitrugen.
Die festliche Stimmung wurde durch Musik, bunte Luftballons und kleine Überraschungen für jedes Kind ergänzt. Ziel der Veranstaltung war es, die Kindheit zu feiern und den Kindern Momente der Entspannung und des Vergnügens in einer freundlichen und sicheren Umgebung zu schenken.
Die Freude auf die Ferien
Zum Ende des Kindergarten- und Schuljahres veranstaltete der Kindergarten außerdem das traditionelle Abschlussfest – einen besonderen Anlass, bei dem die Leistungen und Fortschritte der Kinder gewürdigt wurden. Die Kinder präsentierten ein künstlerisches Programm mit Liedern, Gedichten und Tänzen und zeigten dabei ihr Talent sowie die Kenntnisse, die sie im Laufe des Jahres erworben hatten.
Die Eltern hatten die Gelegenheit, die Entwicklung ihrer Kinder mitzuerleben und sich gemeinsam mit ihnen über die Ergebnisse ihrer Anstrengungen zu freuen. Besonders emotional war dieser Moment für jene Kinder, die nun den Schritt in die Schule machen werden, da dieses Fest zugleich einen Abschied von den Jahren im Kindergarten bedeutete.
Als Zeichen der Anerkennung für ihren Einsatz und ihre Bemühungen erhielten die Kinder Urkunden und kleine Geschenke. Sie wurden für ihre Aktivitäten und ihr Engagement während des gesamten Kindergarten- und Schuljahres herzlich beglückwünscht.
Mit der Organisation dieser Veranstaltungen hat der Kindergarten St. Ursula die Schönheit der Kindheit hervorgehoben und den Abschluss eines Jahres gefeiert, in dem die Kinder gewachsen sind, gelernt haben und unvergessliche Erinnerungen sammeln konnten.
Juli 2026
Fenster zum Himmel – Ikonenschreiben als Weg des Glaubens in Caransebeș
Schon beim Betreten des Hauses der Schwestern in Caransebeș lag etwas Besonderes in der Luft. Es war still – aber keine leere Stille. Es war eine Stille, die zum Innehalten einlud. Aus einem Raum drang das leise Gleiten der Pinsel über das Papier, hier und da war ein leises Gespräch zu hören, dann wieder konzentriertes Schweigen. Vom 7. bis 11. Juli verwandelte sich das Haus in einen Ort, an dem Kunst und Glaube auf berührende Weise miteinander verschmolzen.
Ordensfrauen aus verschiedenen Gemeinschaften saßen Seite an Seite mit interessierten Laien. Vor ihnen entstanden nach und nach Ikonen – oder besser gesagt: Sie wurden geschrieben. Denn in der Tradition der Kirche war eine Ikone weit mehr als ein Kunstwerk. Sie war ein sichtbares Zeugnis des Glaubens, ein Fenster zum Himmel. Jeder Pinselstrich geschah mit Bedacht, jede Farbe trug eine tiefere Bedeutung.
Begleitet wurden die Teilnehmenden von einem griechisch-katholischen Ordenspriester, der weit mehr vermittelte als die Grundlagen des Ikonenschreibens auf Papier. Mit großer Ruhe führte er in die Symbolik und die spirituelle Tiefe der Ikonen ein und machte erfahrbar, dass das Schreiben einer Ikone zugleich ein Weg des Gebets war.
Als Beobachter spürte man schnell: Hier ging es nicht darum, ein perfektes Bild zu schaffen. Es ging um Begegnung – mit der eigenen Kreativität, mit der jahrhundertealten Tradition der Kirche und letztlich auch mit Gott. Die ruhige Atmosphäre, das gemeinsame Arbeiten und die Momente des Gebets verliehen diesem Kurs eine besondere Tiefe.
Wer das Haus am Ende des Kurses verließ, nahm weit mehr mit als neue Kenntnisse über das Ikonenschreiben. Es blieb der Eindruck, Zeuge von etwas Kostbarem geworden zu sein. Und eine Frage ließ viele nicht mehr los: Konnte man einen solchen Kurs auch selbst einmal besuchen? Vielleicht brauchte es dafür gar kein außergewöhnliches künstlerisches Talent, sondern lediglich die Bereitschaft, sich auf diesen besonderen Weg einzulassen.
Juni 2026
Ein Licht in dieser zerbrechlichen Welt – Hilfe, die ankommt
Manchmal sind es nicht nur die gespendeten Materialien selbst, die helfen. Es ist das Wissen, nicht vergessen zu sein. Es ist die Erfahrung, dass Menschen über Grenzen hinweg aneinander denken und füreinander einstehen.
Aus Caransebeș in Rumänien erreichte uns in diesen Tagen ein bewegender Dankesbrief von Schwester Marie Therese. Darin berichtet sie von der großen Freude und Erleichterung, die unsere jüngste Hilfslieferung ausgelöst hat.
„Wenn Sie das Gesicht von Ionuț (Leiter der Caritas-Sozialstation) und des Sozialpersonals gesehen hätten, wie sie beim Anblick der Materialien aufleuchteten“, schreibt Schwester Marie Therese. Die dringend benötigten Hilfsgüter kamen genau zum richtigen Zeitpunkt. Das Sozialteam hatte kaum noch Materialien zur Verfügung, um kranke und hilfsbedürftige Menschen in Caransebeș und den umliegenden Dörfern zu besuchen und zu unterstützen. Umso größer war die Freude, als die Lieferung eintraf.
Die gespendeten Materialien werden nun dort eingesetzt, wo Menschen auf Hilfe, Trost und Begleitung angewiesen sind. Sie ermöglichen Besuche bei Kranken und geben den Mitarbeitenden vor Ort die notwendigen Mittel an die Hand, um ihre wertvolle Arbeit fortzusetzen.
Besonders berührend ist der Zusammenhang mit dem Thema des diesjährigen Plenarrates der Kongregation, der im September 2026 in Timișoara stattfinden wird: „Ein Licht in dieser zerbrechlichen Welt sein“. Schwester Marie Therese sieht in unserer Unterstützung genau dieses Licht verwirklicht. Durch die gesendeten Hilfsgüter, die finanziellen Spenden und die tatkräftige Unterstützung vieler Vereinsmitglieder wird konkrete Nächstenliebe sichtbar und erfahrbar.
Ihr Dank gilt allen, die dazu beigetragen haben: den Menschen, die Materialien gesammelt und vorbereitet haben, den Helferinnen und Helfern beim Verpacken und Verladen sowie allen, die den Transport ermöglicht, durchgeführt und finanziell unterstützt haben.
„Wir danken Ihnen von ganzem Herzen für all Ihre Hilfe – sowohl materiell als auch finanziell – und dafür, dass Sie uns nicht vergessen haben“, so Schwester Marie Therese. Gleichzeitig versichert sie, dass die Schwestern in Caransebeș unseren Verein in ihre Gebete einschließen.
Dieser Dank macht deutlich: Unsere Hilfe wirkt. Sie erreicht Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Sie schenkt Hoffnung, wo Sorgen und Unsicherheit den Alltag prägen. Und sie zeigt, dass Solidarität keine Grenzen kennt.
Allen Mitgliedern, Spenderinnen und Spendern sowie Unterstützerinnen und Unterstützern gilt daher ein herzliches Dankeschön. Gemeinsam tragen wir dazu bei, für viele Menschen ein Licht in einer oft zerbrechlichen Welt zu sein.
Mai 2026
Schwester Marie-Therese schreibt zu ihrem Flohmarkt vor dem Tor
Wir haben den Flohmarkt als etwas sehr Herzliches und Bewegendes erlebt. Mit viel Engagement und aus dem Wunsch heraus, Menschen in Not zu unterstützen, haben wir diese Aktion vorbereitet und durchgeführt.
Die Kleidung und die vielen anderen Gegenstände, die uns gespendet wurden, waren für uns weit mehr als bloße Dinge. In jedem einzelnen Stück haben wir eine Geschichte gesehen – ein Stück gelebtes Leben, das nun weitergegeben werden durfte.
Es hat uns besonders berührt, dass durch diesen Basar nicht nur Spenden zusammengekommen sind. Wir durften erleben, wie Menschen miteinander ins Gespräch kamen, wie Begegnung entstand und wie ein Gefühl von Gemeinschaft gewachsen ist. Für uns war dieser Flohmarkt ein Zeichen gelebter Solidarität und Nächstenliebe, das uns dankbar und froh zurücklässt.
20. März 2026
Ein kleines Zeichen – eine große Freude zu Ostern
Die franziskanischen Schwestern aus Caransebeş berichteten dieser Tage von einer besonderen Aktion der Nächstenliebe, die vielen Menschen Hoffnung und Licht in einer herausfordernden Zeit geschenkt hat. Hier ihr Bericht:
Gemeinsam mit der Lebensmittelbank Timișoara, mit der uns eine vertrauensvolle und herzliche Zusammenarbeit verbindet, durften wir an der diesjährigen nationalen Lebensmittelsammlung teilnehmen. Diese Initiative hat ein klares Ziel: Menschen in Not konkret zu helfen und ihnen zu zeigen, dass sie nicht vergessen sind.
Vom 20. bis 22. März 2026 waren wir in Supermärkten in Caransebeş präsent – Seite an Seite mit den Mitarbeitenden unserer Sozialstation. In zahlreichen Begegnungen durften wir Menschen ermutigen, ein kleines Zeichen der Solidarität zu setzen: von dem Wenigen, das sie haben, etwas abzugeben für jene, denen es am Allernötigsten fehlt.
Was dabei entstand, war weit mehr als eine Sammlung von Lebensmitteln. Es war ein sichtbares Zeichen gelebter Mitmenschlichkeit. Dank der Großzügigkeit vieler Menschen konnten wir Licht und Freude in die Häuser von Familien bringen, die schwere Zeiten durchleben. Für sie werden die Osterfeiertage nun ein Stück heller, wärmer und hoffnungsvoller sein.
Diese Erfahrung erinnert uns daran, wie viel Kraft im gemeinsamen Handeln liegt. Gerade in Zeiten der Not kann ein offenes Herz den entscheidenden Unterschied machen.
Ein kleines Zeichen – und doch eine große Freude.
Info: Die Regionale Lebensmittelbank Timișoara (Temeswar) ist eine NGO, die seit 2020 überschüssige, noch essbare Lebensmittel sammelt und kostenlos an soziale Partnerorganisationen weitergibt. Dazu gehört auch das Kloster der Franziskanerinnen in Caransebeş. So bekämpft die Organisation zugleich Lebensmittelverschwendung und Armut.
Freude und Farbe zum 8. März im Kindergarten Sf. Ursula, Caransebes
Am 8. März war der Kindergarten St. Ursula voller guter Laune, Lachen und bunter Farben! Die Kleinen bereiteten mit großer Begeisterung eine besondere Überraschung für ihre Mütter und Großmütter vor. Festlich gekleidet und mit Emotionen in der Stimme sangen die Kinder, sagten Gedichte auf und tanzten – und zauberten damit allen ein Lächeln ins Gesicht und ernteten viel Applaus.
Der schönste Moment war, als die Kinder ihre selbstgebastelten Karten überreichten, begleitet von jeweils einer Tulpe. Die Freude in ihren Augen und die Rührung der Eltern machten die Atmosphäre besonders warm und liebevoll.
Es war ein wunderbarer Tag, an dem die Unschuld und Fröhlichkeit der Kinder den 8. März in ein echtes Fest der Seele verwandelt